
Eine LED-Wand wirkt nach der Installation schlicht: ein großes Bild, eine klare Struktur, eine Inhaltsfläche. Doch dahinter verbirgt sich eine Reihe von Faktoren, die vor Produktionsbeginn berücksichtigt werden müssen. Bildschirmgröße, Anzahl der Gehäuse, Modulanordnung, Pixelabstand, Auflösung, Seitenverhältnis, Leistungsaufnahme und Wartungszugänglichkeit beeinflussen das Endergebnis. Ein praktischer LED-Bildschirmgrößenrechner ist daher mehr als nur eine Formel. Er hilft, Konflikte zwischen Zeichnungen, Inhalten und Hardware zu vermeiden.
Ein häufiges Problem besteht darin, mit der gewünschten Breite und Höhe zu beginnen und dann festzustellen, dass das Gehäuseformat nicht optimal passt. Ein weiteres Problem ist die Festlegung des Pixelabstands, bevor geprüft wird, ob die endgültigen Abmessungen der LED-Wand die gewünschte Inhaltsauflösung unterstützen. Die korrekte Berechnung beginnt mit der physischen Wand, geht dann zur Anzahl der Gehäuse über und prüft anschließend die Modulanzahl und die Pixelauflösung.
Schritt 1: Ermitteln Sie die verfügbaren Abmessungen der LED-Wand.
Beginnen Sie mit der tatsächlichen Installationsfläche, nicht mit der idealen Marketinggröße. Messen Sie die maximale Breite, maximale Höhe, Wandtiefe, Fußbodenhöhe, Deckenhöhe, tragende Säulen, Türanschläge, Installationsraum und Stromführung. Wenn der LED-Bildschirm in eine Wand eingelassen wird, planen Sie Platz für Montagehalterungen und Toleranzen ein. Bei einer Stahlrahmenkonstruktion berücksichtigen Sie die Rahmentiefe und eventuelle Verkleidungen.
Die Gehäuseabstufungen bestimmen die tatsächliche Bildschirmgröße
Die meisten LED-Bildschirme lassen sich nicht in beliebigen Millimetergrößen fertigen. Sie werden nach Gehäuse- oder Modulabständen hergestellt. Bei einem Gehäuse von 500 x 1000 mm ist ein 4 m x 2 m großer Bildschirm einfach zu realisieren: 8 Gehäuse in der Breite und 2 in der Höhe (bei vertikaler Anordnung). Für eine Zielgröße von 4,2 m x 2,1 m sind möglicherweise Anpassungen, Zuschnitte oder ein anderes Produktformat erforderlich. Der LED-Gehäuserechner sollte daher auf tatsächliche Gehäuseeinheiten runden und nicht nur auf die Fläche.
Zweiter Schritt: Schrankmenge berechnen
Die Grundformel ist einfach: Man teilt die gewünschte Breite durch die Schrankbreite und die gewünschte Höhe durch die Schrankhöhe. Anschließend multipliziert man die Anzahl der Schrankspalten mit der Anzahl der Schrankreihen. Beispiel: Bei einem 500 mm breiten und 1000 mm hohen Schrank benötigt eine 5 m x 3 m große Wand 10 Spalten und 3 Reihen, also 30 Schränke – vorausgesetzt, die Konstruktion lässt diese Ausrichtung zu.
Bei unterschiedlichen Schrankgrößen ist eine zusätzliche Überprüfung erforderlich.
Bei einigen Produktfamilien sind gemischte Schränke der Größen 500 x 500 mm und 500 x 1000 mm möglich. Leyaled‘s im Freien P2,604-Zoll-Display Hinweise: Gemischte Schrankverbindungen, Schrankoptionen in 500 x 500 mm und 500 x 1000 mm, gebogene Verschlüsse für elliptische Formen, 10.000 cd/m² Helligkeit und Schnellverschlussmontage. Diese Flexibilität ist bei Sonderformen hilfreich, macht aber auch die Schrankplanung umso wichtiger. Die Zeichnung sollte jeden Schranktyp kennzeichnen, damit die Montageteams nicht raten müssen.
Schritt drei: LED-Auflösung berechnen
Die Auflösung hängt vom Pixelabstand und der Bildschirmgröße ab. Ein einfacher LED-Auflösungsrechner teilt die Bildschirmbreite in Millimetern durch den Pixelabstand und anschließend die Bildschirmhöhe in Millimetern ebenfalls durch den Pixelabstand. Ein 4000 mm breiter Bildschirm mit 4 mm Pixelabstand hat etwa 1000 Pixel in der Breite. Ein 3000 mm hoher Bildschirm mit 4 mm Pixelabstand hat etwa 750 Pixel in der Höhe.
Ein zuverlässiger LED-Bildschirmgrößenrechner sollte nicht nur Breite und Höhe angeben. Der LED-Auflösungsrechner muss dem Content-Team mitteilen, ob die Zahlen ausreichen, und der LED-Schrankrechner sollte den tatsächlichen Schrankplan anzeigen, anstatt nur die Gesamtfläche anzugeben.
Die Modulauflösung liefert eine genauere Antwort
Für eine abschließende Produktionsprüfung ist die Modulauflösung oft zuverlässiger als eine grobe Teilungsberechnung. Leyaleds Indoor-Anzeige P3.91 Das System verfügt über 250 x 250 mm große Module, eine Modulauflösung von 64 x 64 Pixeln, eine Modulbelegung von 2 x 4 pro Schrank und eine Schrankauflösung von 128 x 256 Pixeln. Eine Wand mit 8 Schränken in der Breite und 3 Schränken in der Höhe hätte demnach eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln. Diese Auflösung sollte das Content-Team vor der Medienerstellung kennen.
Die Berechnung der letzten LED-Bildschirmmodule ist wichtig, da die Modulanzahl die endgültige Pixelanordnung bestimmt. Sie hilft dem Käufer außerdem zu erkennen, ob die geplante Wand mit der gewählten Schrankfamilie sauber realisiert werden kann oder ob ein anderer Rasterabstand oder ein anderes Schrankformat erforderlich ist.

Schritt vier: Auflösung an Inhalt und Betrachtungsabstand anpassen
Ein Bildschirm kann zwar physisch groß sein, aber dennoch eine moderate Pixelauflösung aufweisen, wenn der Pixelabstand groß ist. Dies mag für Außenwerbung, Sportstätten, öffentliche Durchsagen und große Bühnenhintergründe ausreichend sein. Für Finanzübersichten, kleine Schriftarten, Produktdarstellungen oder Nahaufnahmen im Studio ist es hingegen ungeeignet. Die Berechnung von LED-Bildschirmmodulen sollte daher anhand der kleinsten lesbaren Schriftgröße des Inhalts und des minimalen Betrachtungsabstands überprüft werden.
Der Pixelabstand verändert sowohl die Kosten als auch die Mediendetails
Ein kleinerer Rasterabstand erhöht die Auflösung bei gleicher physikalischer Größe. Er erhöht jedoch auch die Pixelanzahl, die Moduldichte, den Rechenaufwand und in der Regel die Kosten. Ein größerer Rasterabstand verringert die Pixelanzahl und eignet sich gut für größere Betrachtungsabstände. Leyaleds Innenbereich P2,604-Zoll-Display ist auf hohe Pixeldichte und Nahsicht ausgelegt, während die Optionen P3.91 und P4.81 für unterschiedliche Betrachtungsabstände und Budgets geeignet sind.
Schritt Fünf: Stromversorgung, Wartung und Ersatzteile prüfen
Die Anzahl der Schränke beeinflusst auch den Stromverbrauch, die Wärmeentwicklung, das Gesamtgewicht, die Anzahl der Empfangskarten, den Ersatzteilbedarf und die Wartungszeit. Eine größere Wand kann zusätzliche Stromkreise und eine angepasste Signalplanung erfordern. Eine Wartungswand an der Vorderseite kann die Tiefe an der Rückseite verringern, benötigt aber dennoch einen sicheren Zugang von vorne. Eine Wartungswand an der Rückseite kann einen Korridor erfordern. Diese Prüfungen sollten vor der Bestellung erfolgen, da eine spätere Änderung des Wartungszugangs die gesamte Wandkonstruktion verändern kann.
Führen Sie die letzte Berechnung durch, bevor Sie die Anzahlung leisten.
Vor der Genehmigung muss der Lieferant die endgültige Breite und Höhe, die Anzahl der Spalten und Reihen im Schaltschrank, die Modulanzahl, den Pixelabstand, die tatsächliche Auflösung, den geschätzten Stromverbrauch, das Layout des Steuerungssystems, eine Liste der Ersatzmodule und die Montageart angeben. (Leyaled) Standard LEDs Anzeigebereich Es umfasst verschiedene Rastermaße und Gehäuseausrichtungen, und die firmeneigene Wissensdatenbank unterstützt Forschung und Entwicklung, Produktion, die Lieferung von Innen- und Außendisplays, Modulserien, automatisierte Fertigungslinien und Qualitätszertifizierungen für LED-Displays. Diese Informationen sind jedoch nur in Verbindung mit einer übersichtlichen Berechnungstabelle nützlich.
Der sicherste Kaufprozess ist einfach: Messen Sie das Gebäude aus, wählen Sie eine Gehäusefamilie, berechnen Sie das Gehäuseraster, bestätigen Sie die tatsächlichen Abmessungen der LED-Wand, berechnen Sie die Pixelauflösung und testen Sie anschließend die Inhalte im erwarteten Betrachtungsabstand. Ein einfacher LED-Bildschirmgrößenrechner kann als Ausgangspunkt dienen, die endgültigen Zeichnungen sollten jedoch auf den Gehäuse- und Moduldaten basieren. Für ein Projektangebot senden Sie bitte die Wandabmessungen, das gewünschte Inhaltsverhältnis, den Betrachtungsabstand, die Wartungspräferenzen und Installationsfotos per E-Mail. Kontaktseite.
FAQ (häufig gestellte Fragen)
Frage 1: Wie berechnet man die Anzahl der LED-Bildschirmgehäuse?
A1: Teilen Sie die Zielbreite durch die Schrankbreite, teilen Sie die Zielhöhe durch die Schrankhöhe und multiplizieren Sie anschließend die Spalten mit den Zeilen. Passen Sie die Maße an die tatsächlichen Schrankgrößen an.
Frage 2: Wie wird die Auflösung eines LED-Bildschirms berechnet?
A2: Teilen Sie die Bildschirmbreite und -höhe in Millimetern durch den Pixelabstand oder verwenden Sie die Modul- und Gehäuseauflösung für ein genaueres Ergebnis.
Frage 3: Warum ändern sich die Abmessungen der LED-Wand nach der Berechnung?
A3: Die tatsächlichen Gehäusegrößen, Modulabstufungen, Rahmentiefe, Wartungszugang und Seitenverhältnis erfordern oft kleine Anpassungen.









